Deponiegasverwertung

Energie aus Abfällen

Deponie Ahaus-Alstätte III

Das anfallende Deponiegas der Altdeponie Ahaus-Alstätte III wird durch vertikale Gaskollektoren und über in der Gasdränschicht verlegten Dränagen aktiv entgast. Die Gasbrunnen sind über Gassaugleitungen mit den am Deponierand aufgestellten Gassammelstationen verbunden. Über Gassammelleitungen wird das Gas von den Gasunterstationen zur Verdichterstation gefördert und einem Blockheizkraftwerk zugeführt. Die im Blockheizkraft erzeugte Wärme wird als Prozesswärme in der Sickerwasserbehandlung genutzt. Der Strom wird bis auf den Eigenverbrauch der Anlagen am Standort veräußert.

Die Anlagentechnik, die Anfang 2016 neu installiert wurde, besteht aus einem BHKW mit einer elektrischen Leistung von 130 kW im Vollastbetrieb, einer Schwachgasfackel und einem Verdichter.

 

 

 

Deponie Hoxfeld

Das anfallende Deponiegas wird durch vertikale Gaskollektoren und über in der Gasdränschicht verlegten Dränagen aktiv entgast. Die Gasbrunnen sind über Gassaugleitungen mit den am Deponierand aufgestellten Gassammelstationen verbunden.

Über Gassammelleitungen wird das Gas von den Gasunterstationen zu einer Verdichterstation und dort über eine Mikrogasleitung zum Kreishaus Borken gefördert. Dort wird das Deponiegas in einem Blockheizkraftwerk verwertet. Die anfallende Wärme und der erzeugte Strom werden zur Versorgung des Kreishauses genutzt.

Das BHKW am Kreishaus Borken hat eine elektrische Leistung von 250 kWel. Mit diesem BHKW kann der Strombedarf des Kreishauses von ca. 1.540 MWh/a und der Wärmeverbrauch von ca. 1.600 MWh/a weitestgehend gedeckt werden.