Boden- und Bauschuttdeponie


Borken-Hoxfeld

Die Boden- und Bauschuttdeponie Borken-Hoxfeld liegt - getrennt durch die K 50 - östlich der Deponie Hoxfeld. Sie wurde von 1983 bis 2004 betrieben, es wurden ca. 60.000 m³ Bauschutt und Bodenaushub eingebracht.

 

Die Deponie wurde als Grubendeponie im nördlichen Teil einer etwa 10 - 12 m tiefen Abgrabung der dort anstehenden Lehme und Tone (Geschiebelehm, Ratinger Ton) auf einer Fläche von ca. 1 ha angelegt. Die Deponiebasis liegt gemäß einer Tiefenlotung des im zentralen Bereich vorhandenen, im Tiefpunkt der Deponie angelegten Kontrollschachtes bei ca. 38,39 m ü.NN. Damit liegt sie über dem Grundwasserdruckspiegel des die Tone unterlagernden Hauptgrundwasserleiters (Walsumer Meeressande).

 

Die Deponie wurde in 2007 oberflächenabgedichtet (0,5 m mineralische Dichtung, darüber 1,6 m ReKu-Boden als Wasserhaushaltsschicht). Die Fläche ist mit Bäumen bepflanzt worden und solllangfristig in den umgebenden bestehenden Wald eingegliedert werden. Aus dem Kontrollschacht wird im Bedarfsfall Sickerwasser abgepumpt und über eine ca. 40 m lange Druckrohrleitung in den Straßenrandgraben der K 50 eingeleitet.

Luftbild_Quelle: Geodatenatlas Kreis Borken